nifbe und Herder machen gemeinsame Sache


Mit dem Verlag Herder als Kooperationspartner gibt es ab 2023 für den Podcast "Auf die ersten Jahre kommt es an!" einen neuen Startschuss. Nach knapp einjähriger Babypause der Moderatorin Kathrin Hohmann wird es jetzt wieder monatlich einen spannenden neuen Podcast zu Themen der frühkindlichen Bildung und Entwicklung geben – und zwar immer wissenschaftlich fundiert und zugleich nah an der Praxis.

Ein kostenloses Angebot für Koordinator*innen und Leitungen von Familienzentren und kommunal Verantwortliche

Auf Bundes- und Landesebene gibt es Initiativen, die sich für Familienzentren einsetzen. Örtliche und regionale Akzeptanz sind jedoch wesentliche Bausteine, um neben landesweiten Vorstößen für eine verbindliche Förderstruktur auch kommunale Kapazitäten für Familienzentren zu aktivieren. Dafür braucht es auf kommunaler Ebene und in den Sozialräumen starke Stimmen, die die wertvolle Arbeit von Familienzentren repräsentieren. Die starken Stimmen kommen im besten Fall aus dem Familienzentren selbst, von den Menschen, die dort arbeiten, den Menschen die dort Begegnung, Bildung und Beratung finden.
Eine Studie zur Situation in der Sozialen Arbeit offenbart eine dramatische Situation: Das Burnout-Risiko der Beschäftigten ist extrem hoch. In allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit besteht eine höchstmögliche berufliche Erschöpfung. Dies sind erste vorläufige Ergebnisse der Studie „Professionelle Krise nach Corona? Steuerungsbedarf in der Sozialen Arbeit nach der Pandemie (CriCo)“.
Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie noch spürbar beeinträchtigt: Zwar sind die Belastungen nicht mehr so hoch wie während des ersten und zweiten Lockdowns, aber sie liegen durchgehend über den Werten vor der Pandemie. Das sind die Ergebnisse der fünften Befragung der sogenannten COPSY-Studie (Corona und Psyche) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

Kostenfreies Aktionsangebot der Kitavernetzungsstelle startet

Warum nicht das Jahr 2023 auch im Kindergarten oder in der Kindertagespflege mit einem guten Vorsatz beginnen? Für all diejenigen, die in diesen Bereichen für die Verpflegung zuständig sind, bietet die „Küchenpost“ dazu nun die Chance. Das neue kostenfreie Mitmachangebot gibt Interessierten per Post Anregungen, wie das Mittagessen ihrer kleinen Gäste Schritt für Schritt noch ausgewogener gestaltet werden kann. Eine Anmeldung ist bis zum 26.01.2023 möglich.
An der Universität Vechta kann nun das Zertifikat „Pädagogik der frühen Kindheit/Early Childhood Education“ erworben werden. Dieses ermöglicht den Berufszugang als pädagogische Fachkraft zum Handlungsfeld „Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen“ – nach Absolvieren eines Assistenzjahres. Es gestattet Akademiker*innen in der praktischen Pädagogik tätig zu werden und den Stellenprofilen entsprechend zu arbeiten.

Breites Bündnis aus Verbänden, Initiativen und Wissenschaftler*innen schlägt Alarm und fordert bessere Rahmenbedingungen

Im Jahr 2000 wurde im Bürgerlichen Gesetzbuch niedergelegt: „Kinder haben das Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“ (§ 1631 Abs. 2 BGB). Gewalt gegen Kinder hat viele Gesichter. In Kitas erleben Kinder unterschiedliche Formen von Alltagsgewalt: Zum Beispiel Zwang, etwa wenn sie etwas kosten oder aufessen sollen. Wenn sie in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden, wenn sie beschämt oder bestraft werden. Auch Schimpfen, Anschreien oder grob am Arm packen ist übergriffig.

Kostenlose Inhouse- oder Verbund-Angebote für KiTas


Im Frühjahr 2023 startet in Niedersachsen die landesweit flächendeckende Qualifizierungsinitiative „Kindgerechte Medienbildung im Elementarbereich“ für pädagogische (Fach-) Kräfte in Kindertageseinrichtungen. Das zweijährige Pilotprojekt soll pädagogischen Kräften grundlegende Medienbildungskompetenzen vermitteln, um Kinder und ihre Eltern im altersangemessenen Umgang mit digitalen Medien unterstützen zu können.

Von der Transfer-Lücke zum Transfer im Dialog

Die Frühjahrstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit (BAG-BEK) nimmt am 09. und 10. Februar 2023 in Stendal das Thema Transfer in den Blick - neben einem Auftaktvortrag von Prof. Dr. Bernhard Kalicki werden unter anderem in Workshops die verschiedenen Ebenen des Transfers zwischen Forschung, Fachberatung, KiTa und Weiterbildung beleuchtet. Daneben wird es wieder viel Zeit für den gemeinsamen Austausch und für die Arbeit in den AG's der BAG-BEK geben - neu hinzu gekommen ist hier die AG Kita-Sozialarbeit.

Mareike Trauernicht ist 2022 von der Körber-Stiftung für ihre Promotion mit dem Deutschen Studienpreis in der Sektion Sozialwissenschaften ausgezeichnet worden. Sie zeigt darin auf, dass das Thema Burnout auch vor Kitas nicht halt macht – und nicht nur die betroffenen frühpädagogischen Fachkräfte belastet, sondern auch die Kinder.