Diskussionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

Kindertageseinrichtungen sollen Orte für alle Kinder sein, an denen sie zusammen lernen und nicht nach Kompetenzen und Fähigkeiten voneinander separiert werden. Das KJSG setzte in Juni 2021 zusätzliche Impulse zur inklusiven Weiterentwicklung. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ nimmt dies zum Anlass für ihr neues Diskussionspapier „Eine für alle – inklusive Kindertageseinrichtungen gestalten“.

Trotz personeller Krisensituationen handlungsfähig bleiben

ver.di und nifbe bieten im Rahmen der didacta in Köln am Mittwoch, den 21.02., einen Fachtag KiTa-Leitung an, auf dem das Professionsverständnis von KiTa-Leiter*innen und ihr Umgang mit den aktuellen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel im Fokus stehen.
Das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine*n Geschäftsführer*in (m/w/d) in Anlehnung an TV-L 15
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Mitte November 2023 wurde auf verschiedenen Kanälen eine Stellungnahme veröffentlicht, die alle in der Medienbildungsarbeit tätigen Personen fachlich betreffen. Eine Gruppe von 40 Wissenschaftler*innen fordert in der Stellungnahme ein „Moratorium der Digitalisierung in Kitas und Schule“ (GBW 2023), in dem die Politik aufgefordert wird, die Digitalisierung in besagten Bildungseinrichtungen zeitnah zu stoppen. Mit einem Moratorium wird eine Vereinbarung darüber getroffen, dass eine bestimmte Angelegenheit für eine gewisse Zeit aufgeschoben wird.

Veranstaltungsreihe zur Information und Vernetzung in Niedersachsen

Ziel: Gewinnung von pädagogischen Kräften für Kindertageseinrichtungen sowie zur Förderung von Lernortkooperationen in der sozialpädagogischen Aus- und Weiterbildung

Der hohe Fachkräftebedarf und aktuell bestehende Fachkräftemangel in den Kindertagesstätten sind derzeit eine der Herausforderungen im frühkindlichen Bereich. Ein zentraler Schlüssel, um diesem zu begegnen, liegt in der breit gefächerten sozialpädagogischen Aus- und Weiterbildung an den niedersächsischen berufsbildenden Schulen in Kooperation mit sozialpädagogischen Einrichtungen.
Die deutschen Pisa Ergebnisse überraschen nicht. Seit Jahren mahnt die OECD in ihren Berichten an, dass Deutschland sein Bildungssystem vom Kopf auf die Füße stellen und damit wesentlich mehr in Kitas und Grundschulen investieren muss. Bildungsforscher Kai Maaz mahnt: „Wir haben die Bedeutung der frühkindlichen Bildung noch nicht verinnerlicht. Die Schere geht innerhalb der ersten sechs Jahre auf.“

Nur teilweise Konsequenz der Coronapandemie

PISA 2022, die achte Erhebungsrunde der internationalen Schulleistungsstudie der OECD, war ursprünglich für 2021 geplant und wurde aufgrund der Coronapandemie verschoben. Es handelt sich um die erste groß angelegte Studie zur Frage, wie sich die Pandemie auf die Leistung und das Wohlergehen der Schüler:innen ausgewirkt hat. Bei der PISA-Erhebung 2022 wurde im OECD-Durchschnitt ein beispielloser Rückgang der Schülerleistungen festgestellt. Verglichen mit 2018 sank der Leistungsdurchschnitt in Lesekompetenz um 10 Punkte und in Mathematik um fast 15 Punkte.

Der KTK-Bundesverband sieht laut einer Presseinfo die Notwendigkeit für Investitionen durch das Bertelsmann Ländermonitoring ("Kita-Krise ist so weit fortgeschritten, dass neue Antworten gefragt sind") bestätigt. Er plädiert darin u.a. für eine Verbesserung der Bildungsgerechtigkeit und die Zulassung von profilergänzenden Kräften oder Assistenzkräften im Verwaltungsbereich zur Linderung der Personalnot in KiTas.

Im Fokus: Erziehungspartnerschaft

Die Kath. Kindertagesstätte St. Franziskus Freren ist vom Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Hannover jetzt offiziell zur Konsultationskindertagestätte ernannt worden.