nifbe e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt: Neu in den Vorstand gewählt wurden Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger von der Universität Osnabrück als Vorstandsvorsitzender sowie Franziska Birke-Bugiel, die das Haus Ohrbeck in Georgsmarienhütte leitet. Wieder gewählt wurde Cornelia Baden, die dem nifbe seit Gründung als Beirätin eng verbunden und als Leitende Ministerialrätin im Kultusministerium tätig ist.
der kita kollaps warum deutschland endlich auf fruehe bildung setzen muss 978 3 451 60150 7 83388Seit vielen Monaten sind die Warnrufe für das System KiTa nicht mehr überhörbar: Da ist sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft von einem „System am Limit“ oder immer häufiger auch von einem drohenden „Kita-Kollaps“ die Rede. Passend dazu hat Ilse Wehrmann, kämpferische und bestens vernetzte Pionierin der frühkindlichen Bildung, jetzt ein Buch unter dem Titel „Der Kita-Kollaps. Warum Deutschland endlich auf frühe Bildung setzen muss!“ veröffentlicht. Sie analysiert hier die Ursachen der Misere und zeigt auf, was sich verändern muss.
Das William Stern Programm will neue Forschung im Thema Hochbegabung anregen und Nachwuchswissenschaftler:innen für das Thema gewinnen. Pro Jahr stehen insgesamt bis zu 500.000 Euro für Projekte in der Begabungsforschung zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, neue Forschung im Thema Hochbegabung zu generieren und mit einem starken Netzwerk aus jungen Forschenden Antworten auf zentrale Fragen der angewandten Begabungsforschung zu finden.
Die WiFF führt eine Interview-Studie zum Thema „Praxislernen in der Fachschul- und Hochschulausbildung“ durch. Dazu werden Praxisanleiter:innen bzw. Praxismentor:innen und Schüler:innen bzw. Studierende gesucht, die in einem Interview von Ihren persönlichen
Erfahrungen zum Praxislernen in der Kita-Praxis erzählen.

Interview mit Saba-Nur Cheema zum Umgang mit Diversität, Rassismus und blinde Flecken


Saba Nur CheemaBildquelle: David BacharSaba-Nur Cheema ist Politologin und Antirassismus-Trainerin. Aktuell forscht sie an der Goethe-Universität Frankurf am Main zu religiösen Differenzkonstruktionen in der frühen und mittleren Kindheitsphase. Von 2015-2021 war sie Pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank. Sie ist Mitglied im Expertenkreis Muslimfeindlichkeit, der nach den Anschlägen in Hanau 2020 von der Bundesregierung einberufen wurde. Gemeinsam mit Meron Mendel schreibt sie die monatliche Kolumne „Muslimisch-Jüdisches Abendbrot“ in der FAZ.
Nach sorgfältiger Prüfung der eingereichten Beiträge hat das Klima-Kita-Netzwerk die Gewinner der diesjährigen Klima-Aktionswochen „Klimaschutz? Wir machen mit! Zukunft gestalten – Schritt für Schritt“ für die Region Nord (SH, HH, Bremen, Nds) bekann gegebent.

Forschungsperspektiven auf Unterscheidungspraktiken und -strukturen in der frühen und mittleren Kindheit


Wie werden Differenz(en) in KiTa und Grundschule hergestellt? Wie nehmen Kinder untereinander Unterscheidungen vor und inwiefern können institutionelle Strukturen Differenzen fördern bzw. festschreiben? Und welche intersektionale Verflechtungen müssen dabei in den Blick genommen werden? Diese Fragen stehen im Fokus einer von der Goethe Universität Frankfurt in Kooperation mit dem nifbe angebotenen kostenlosen Online-Veranstaltungsreihe.
Die Kita-Fachkräfteverbände haben anlässlich des Undercover- Filmbeitrags vom Team Wallraf "Was passiert mit unseren Kindern?" eine Stellungnahme verfasst, in der sie aufzeigen, was jetzt im Hinblick auf die KiTas und ihre Teams sowie auch im Hinblick auf schlechte Rahmenbedingungen passieren muss. Denn: "Als Nährboden für verletzendes Verhalten und Vernachlässigung in Kitas sind neben persönlichem Fehlverhalten schlechte Rahmenbedingungen zu nennen."

Unter dem Titel „Frühe Bildung in der Krise?“ hat die WiFF zentrale Zahlen und Rückschlüsse aus dem mittlerweile 5. Fachkräftebarometer Frühe Bildung präsentiert. Wie WiFF-Leiterin Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin zur Begrüßung unterstrich, „beeinflusst das Personal zusammen mit den Rahmenbedingungen maßgeblich die Qualität der Frühkindlichen Bildung“ und aktuell sei die Personalfrage zur Zukunftsfrage für die KiTas geworden.
Bei 78 Prozent der Säuglinge und Kleinkinder in Deutschland ist der Gesundheitszustand „sehr gut“ – so lautet das Ergebnis der repräsentativen Studie „Kinder in Deutschland 0-3 2022“ (KiD 0-3) des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Die neuen Daten zeigen aber auch: Die Chancen auf ein gesundes und entwicklungsförderliches Aufwachsen sind ungleich verteilt. Die Corona-Pandemie hat diese bestehenden Ungleichheiten weiter vertieft.